2023-11-012023-11-011321-11-071321-11-07CW50795https://urkundenrepositorium.uni-marburg.de/handle/cao/N_773_(2530_a)Adelheid von Ensisheim [Oberels.] beurkundet, daß sie mit Einwilligung ihres Vogtes Egolof von Breisach der Priorin und dem Konvent der Dominikanerinnen des Klosters Unterlinden in Colmar [Els.] eine Seelgeräts\stiftung gemacht hat. Es handelt sich dabei einerseits um drei Stück Rebland, die im Bann der elsässischen Gemeinden Ammerschweier und Sigolsheim liegen. Andererseits umfaßt die Seelgerätsstiftung diverse Abgaben in Form von Weißwein, Hühnern, Kapaunen und Roggen, die von mehreren elsässischen Gütern zu entrichten sind, deren Lage und Bewirtschafter im folgenden [Bd. V, S. 558 Z. 33 -- 41] näher beschrieben werden. Letztlich übereignet Adelheid dem Kloster Unterlinden ein halbes Joch Reben im Bann von Sigolsheim, das sie jedoch als Leibgedinge, also mit einem Nutzungsrecht auf Lebenszeit, von den Dominikanerinnen zurückerhält. Von diesem Gut, das nach ihrem Tode vollständig in den Besitz des Klosters Unter\linden übergeht, muß Adelheid jährlich ein Ohm Weißwein als Zins an die Klosterfrauen abführen. Schließlich versichern sowohl Adelheid als auch die Priorin und der Konvent des Klosters, daß die Übertragung des Leibgedinges nach den vorher vereinbarten Bedingungen vonstatten ging. --imagehttps://creativecommons.org/licenses/by/4.01296 November 7Image