Aufbewahrende Institution Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergisches Archiv
Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergisches Archiv
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Urkunde Graue Egen von fúrſtenberg an Ruͦdolf von; Shnellingen - 1297.(CAO, 1322-01-01) Graue Egen von fúrſtenbergGraf Egen von Fürstenberg beurkundet, daß er alle seine Rechte in Eschau und Weiler [BA. Wolfach] an den Ritter Rudolf von Schnellingen und dessen Erben für 10 Mark lötigen Silbers, die er auch erhalten, verkauft hat. Er hat Rudolf und dessen Erben diese Rechte in dem Zustand, wie sie ihm von seinen Vorfahren überkommen sind, als rechtmäßiges Lehen geliehen. -- Donaueschingen FA. (OA. l, Haslach 15 a, 1). -- Reg.: Fürstenb. UB. 1, 329 Nr. 644. Zur Sache: Riezler, Gesch. Fürstenberg S. 228.Urkunde graue Cvͦnrat von fvͥrſtenberg; graue Fridrich an Johanſe von Baldingen - 1292 April 8.(CAO, 1317-04-08) graue Cvͦnrat von fvͥrſtenberg; graue FridrichDie beiden Grafen Friedrich und Konrad von Fürstenberg beurkunden, daß sie dem Johann von Baldingen einen Hof in Neidingen, den Burkart der Schroter von Neidingen bewirtschaftet und der 16 Scheffel Dinkel abwirft sowie die Vogtei in Teggingen, welche 14 Scheffel Dinkel abwirft, für 20 Mark Silber verpfändet haben. Sie erklären, daß sie Johann die beiden Pfänder mit allen Rechten ausgesetzt haben, und werden ihn nicht daran hindern, damit nach seinem eigenen Ermessen zu verfahren, ob er sie einem Freunde oder als fromme Stiftung vergeben will. Auch seinen Nachbesitzern steht das Verfügungsrecht darüber zu. Aber sowohl er wie seine Nachbesitzer sind verpflichtet, die verpfändeten Güter den Grafen wieder zurückzuerstatten, wenn diese die 20 Mark Silber bezahlen. --Urkunde Hainrich der Nidinger von Fúrſtinberg an vrowen von dem Cloſter vffen hove ze Nidingen - 1296 Mai 8.(CAO, 1321-05-08) Hainrich der Nidinger von FúrſtinbergHeinrich der Neidinger von Fürstenberg beurkundet, daß er sein Gut zu Hondingen, das Wernher der Brotbecke bewirtschaftet, mit allem Zubehör den Klosterfrauen in Neidingen für 6 Mark lötigen Silbers verkauft hat. Er hat das Geld erhalten und den Frauen das Gut als Eigentum von seinem bisherigen Lehnsherrn, Grafen Konrad von Fürstenberg, ausfertigen lassen, dem er es vorher aufgegeben hatte. Graf Konrad gibt eine Erklärung über die Aufgabe durch Heinrich und die Weiterverleihung als Eigentum an das Frauenkloster in seinem und der Kinder seines verstorbenen Bruders Namen ab. --Urkunde Anne; Heinrich der Margraue von Hahberc an Johanneſe von Bondorf - 1275 Juni 4.(CAO, 1300-06-04) Anne; Heinrich der Margraue von HahbercHeinrich, Markgraf von Hachberg, und seine Ehefrau Anna beurkunden, daß sie gemeinsam mit Willen ihrer Kinder und anderer rechtmäßiger Erben, deren Wille, Rat und Zustimmung nach dem Rechte nachzusuchen war, verkauften 8 Lehen, gelegen im Kirchspiel Welschensteinach, in Birlinsbach, in Langenbrunnen, und der Sexauer Lehen für 30 Mark Silbers, deren Empfang quittiert wird. Die Verkäufer verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüche und Einsprachen vor weltlichem oder geistlichem Gericht sowie auf alle Folgerungen aus Verbriefungen vom Papst oder einem anderen geistlichen Richter. Sie erklären, die 8 Lehen als lediges und freies Eigen verkauft zu haben mit allen Rechten, die sie daran besaßen. Die Markgräfin erklärt ihrerseits, daß ihr Verzicht ohne Zwang, freiwillig erfolgt sei, und sich auch auf ihr Widem, sofern es auf dem verkauften Gut lag, und auf ihr besonders zustehende Rechte bezieht. --Urkunde 1299 April 25.(CAO, 1324-04-25)Graf Heinrich [II.] von Fürstenberg beurkundet, daß er mit Hand und Zustimmung seines Onkels, des Grafen Konrad von Fürstenberg, Domherrn zu Konstanz, und seiner Mutter, der Gräfin Üdelhild von Fürstenberg, seinen Hof zu Aasen [B. Donaueschingen], genannt der rᷝmaier hof, mit allem Recht, wie ihn seine Vorfahren besaßen, an Priorin und Konvent des Klosters rᷝvfen houe zu Neidingen für 26 Mark lötigen Silbers verkauft und mit Zustimmung von Onkel und Mutter das Geld für seinen und seiner Geschwister Vorteil angelegt hat. Er hat den Frauen den Hof als freies Eigen in dem Rechtszustand, als ob er ihn noch besäße, so wie er ihm zugekommen ist, aus seiner Gewalt in die ihre überantwortet; sie sind berechtigt, [Wirtschafter] ein- und abzusetzen. Heinrich verzichtet mit Hand und Zustimmung von Onkel und Mutter für sich, seine Geschwister und Erben auf alle nur erdenklichen Rechtsmittel, mit denen Priorin und Konvent der Kauf angefochten werden könnte. Er hat eidlich für sich, seine Geschwister und seine Erben versprochen, die Frauen auf dem Hof rᷝzeſchirmenne, sie weder anzufechten oder zu behelligen noch andere anzustiften. Graf Konrad und Gräfin Üdelhild erklären, daß der Verkauf mit ihrer Hand und Zustimmung geschehen ist, weil er für die Neffen bzw. Kinder vorteilhaft ist. --Urkunde hainrich; herre Cvͦnrat von Tengen Ritter; mine ſv̓ne Cvͦnrat an den Bruͦdern vnde dem hove ze Gnadental - 1296 Oktober 23.(CAO, 1321-10-23) hainrich; herre Cvͦnrat von Tengen Ritter; mine ſv̓ne CvͦnratRitter Konrad von Tengen beurkundet mit seinen Söhnen Konrad und Heinrich, daß sein Vater Konrad von Tengen den rᷝder brvͦder holz genannten Wald aus einem seiner Höfe, dem sogenannten Hof Dietrichs von Aulfingen, an die Brüder und den Hof Gnadental mit allem Rechte gegeben hat. Dieser Wald gehört nunmehr der Priorin und dem Konvent von Neidingen rᷝvffen hove. Für diesen Wald bestätigen die Aussteller ausdrücklich, daß er mit allem Recht und als Almosen unter folgender Bedingung Eigentum der Priorin und des Konventes von Neidingen ist: Der Wald darf künftig nicht mehr verkauft werden. An dem 8. Tag nach dem Gallustag [d. i. der 23. Oktober] sollen die Klosterfrauen fürderhin die Jahrzeit von Konrads Eltern, von Konrad selbst, seiner Ehefrau, sowie von seinen Vorfahren und Nachkommen begehen. --Urkunde Grave Friderich von Fivrſtenberg - 1293 Oktober 12.(CAO, 1318-10-12) Grave Friderich von FivrſtenbergGraf Friedrich von Fürstenberg schenkt einen Besitz in Bräunlingen, dessen Bewirtschafter und Abgaben [Bd. 3 S. 135 Z. 36-39] genau benannt werden, um des Seelenheils seines Vaters, Graf Heinrichs von Fürstenberg, und auf Bitten seiner Mutter, der Gräfin von Fürstenberg, an das Armenspital in Villingen. Weder er noch seine Nachkommen oder Beauftragte von ihnen werden das Spital im Besitz des Gutes anfechten. Die Mutter, Gräfin Agnes von Fürstenberg, versichert ausdrücklich, daß sie das Gut aus gleichen Beweggründen wie ihr Sohn und um ihres eigenen Seelenheils willen an das Spital gegeben hat. -- Vgl. Corpus Nr. 1608. --Urkunde Herman von Bonſteten der houerihter minſ herren des kvngeſ Ruͦ · von rome - 1290 Dezember 18.(CAO, 1315-12-18) Herman von Bonſteten der houerihter minſ herren des kvngeſ Ruͦ · von romeHermann von Bonstetten, der Hofrichter König Rudolfs, beurkundet, daß Heinrich der Marschall von Pappenheim auf seine Anfrage, ob ein Eigenmann, rᷝdeſ lip vnde deſ guͦt ſin eigen iſt, ohne die Hand seines Herrn sein Gut versetzen und verkaufen könne, vor Gericht die Antwort erhielt, daß der Eigenmann dies ohne Einwilligung seines Herrn nicht tun könne. --Urkunde vͦlrich; Rvͦdolf / die gebrvͦder ſin / dien man ſpricht Hv̓rlinch an Maiſtrinun / vn̄ dem conuent / dez Cloſters / dem man ſpricht / Mv̓nſterlingen / des Ordins sc̄ī Auguſtini - 1295 September 8.(CAO, 1320-09-08) vͦlrich; Rvͦdolf / die gebrvͦder ſin / dien man ſpricht Hv̓rlinchDie Brüder Ulrich und Rudolf, genannt Hürling, beurkunden, daß sie der rᷝMaistrinun [Priorin] und dem Konvent des Augustinerinnenklosters Münsterlingen die Vogtei über die zu Münsterlingen gehörigen Güter und dort oder anderswo ansässigen Leute in Wackershofen sowie den sogenannten Hürlingshof daselbst einschließlich des sogenannten »Fischers Lehen⟨, das früher [?] ausgenommen war, für 43 Mark Silbers mit allen Rechten und allem Zubehör verkauft haben, wie ihr Vater Ulrich Hürling sie von dem verstorbenen Truchseß Ottoberchtold von Walburg gekauft hatte. Ausgenommen bleiben die Leute, die in den Hürlingshof gehörten, und das Fischrecht [daselbst]. Hof und Vogtei waren ihr rechtmäßiges Mannlehen vom Bistum Konstanz. Daher haben sie beides (ohne Hofleute und Fischrecht) ordnungsgemäß und ohne Ausflüchte, wie es mit Priorin und Konvent ausgemacht war, in die Hand Bischofs Heinrich [II.] von Konstanz, genannt von Klingenberg, aufgegeben. Die Beurkundung fand zu Konstanz auf der Pfalz in rᷝdeſ Bischofs kamer statt. Ritter Friedrich, Truchseß von Rohrdorf, siegelt auf Bitten der Brüder und gibt darüber eine entsprechende Erklärung ab. --Urkunde [13. Jahrhundert].(CAO, 1225-01-01)Ihrem Herrn, dem Herzog von Bayern und Pfalzgrafen vom Rhein, klagt E., Reichsmarschallin von Pappenheim, daß sie verschiedentlich von dessen Leuten geschädigt worden ist, die ihren Eigenleuten rᷝ(armen lvͦten) bisher schon Besitz geraubt haben und es noch weiter tun wollen und die das [Geraubte] in die Gewalt des Herzogs gegeben haben. Sie appelliert an seine Einsicht: da er wisse, daß ihr Ehemann im Dienst des Königs stehe und auch künftig bleiben müsse, möge der Herzog sich ihrer Bitte annehmen und seinen Leuten befehlen, ihren Eigenleuten den widerrechtlich fortgenommenen Besitz zurückzugeben. Wenn seine Leute ihr oder ihren Leuten gegenüber Rechtsansprüche erheben, so wird sie ihnen nach Ermessen des Herzogs rechtlich Genugtuung leisten rᷝ(daz reht vmme tvn). -- Zur Besiegelung: Das Siegel war auf die Rückseite der Urkunde aufgedrückt; es ist fast ganz zerstört. Zur Datierung: Nach Haupt, Reg. Pappenheim S. 123 Anm. 1 dürfte es sich um Elisabeth, Gemahlin Heinrichs VII. von Pappenheim handeln (urkundlich nachzuweisen von 1279 bis 1290 November 10; vgl. a.a.O., S. 38). Der Herzog von Bayern wäre dann der 1294 verstorbene Ludwig II. von Oberbayern. --
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